Autor: Markus Schräder

Landeswettbewerb 2010

Am vergangenen Wochenende fand der 27. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen in Brüggen im Kreis Viersen am Niederrhein statt. Im Schatten der Burg Brüggen und auf einer zweiten Bühne in der nahegelegenen Innenstadt waren am Samstag und Sonntag 122 Bläsergruppen mit rund 1900 aktiven Bläsern aus Nordrhein-Wesfalen zusammengekommen, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Der Landeswettbewerb im Jagdhornblasen wird seit 1957 durchgeführt. Seit einigen Jahren treten die Bläsergruppen in fünf Wettbewerbsgruppen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen und Besetzten gegeneinander an.

Seit seiner Gründung im Jahr 1975 hat das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar bisher an jedem Landeswettbewerb teilgenommen. Am Samstag traten die Jugendlichen (Für einige Bläser war die erste Teilnahme an einem Wettbewerb.) unterstützt von einigen erfahrenen Bläsern unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder in der Wertungsklasse B an. Gegenüber dem letzten Landeswettbewerb 2008 in Detmold konnten die Bläserinnen und Bläser in einer schwierigeren Wertungsklasse ihr Gesamtergebnis leicht verbessern und erreichten 796 Punkte.

Fortgeschrittene: Wertungsklasse B, Landeswettbewerb 2010

Am Sonntag trat die Ventilhorngruppe des Bläserkorps’, die seit vielen Jahren aufeinander eingespielt ist, den Weg an den Niederrhein an. Mit den Signalen „Das hohe Wecken“, „Begrüßung“, „Bär tot“, „Hirsch tot“ und „Aufmunterung zum Treiben“ vergaben die fünf Wertungsrichter insgesamt 939 von 975 möglichen Punkte.

Ventilhorngruppe: Vizemeister der Wertungsklasse A, Landeswettbewerb 2010

Obgleich die erreichte Gesamtpunktzahl das mit Abstand bisher beste Ergebnis in einem Wettbewerb war, mussten sich die Bläser unter den 23 teilnehmenden Bläsergruppen wie schon beim letzten Landeswettbewerb lediglich den Vertretern aus Ahlen geschlagen geben. Als Vizemeister in Nordrhein-Westfalen hat sich das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar erneut für den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, der voraussichtlich im Mai 2011 auf dem Jagdschloss Kranichstein beim Darmstadt stattfinden wird, qualifiziert.

Hubertusgottesdienst in der Dielinger St. Marienkirche

Ein gewaltiges Klangerlebnis erlebten die Gottesdienstbesucher am Sonntagabend in der Dielinger St. Marienkirche. Annähernd 40 Bläserinnen und Bläser eröffneten den Abendgottesdienst, der traditionell zu Ehren des Heiligen Hubertus gefeiert wird, mit dem Signal „Begrüßung“.

Jagdlicher Gottesdienst in der St. Marienkirche, Dielingen

Dass es eigentlich um etwas ganz anderes ging als den „Kult um Hubert und seinen weißen Hirschen“, machte Pfarrer Michael Beening in seiner Predigt unmissverständlich klar.

Brennende Fackeln, die vor dem Gotteshaus einladend leuchteten, vermittelten ein warmes herbstliches Gefühl ebenso wie die mit Eichenlaub und Teelichtern liebevoll geschmückte Kirche. Im Altarraum zeigte die Verbindung von Hirschgeweih und Kreuz: Heute stehen die Natur und die Jagd im Angesicht Gottes im Mittelpunkt.

Henrich Meyer zu Wichhausen, Leiter des Dielinger Hegerings, begrüßte die Gottesdienstbesucher im Namen der Kreisjägerschaft und der Jägerschaft der Lübbecker Hegeringe, die zu diesem außergewöhnlichen Gottesdienst eingeladen hatten.

„Erstmalig in meiner fünfzehnjährigen Amtszeit in Dielingen halte ich einen Hubertusgottesdienst“, so Pfarrer Beening, denn dieser Gedenkgottesdienst findet im jährlichen Wechsel im Altkreis Minden und im Altkreis Lübbecke statt.

Aus den Reihen der Jägerschaft las Falk Fieseler einen Auszug aus der Schöpfungsgeschichte. Die Bläsergruppe des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar unter Leitung von Markus Schräder übernahm, anfangs von den Bläsern des Lemförder Hegeringes unterstützt, die musikalische Gottesdienstgestaltung. Mehrere Bläserstücke umrahmten mit einem beeindruckenden Klangbild liturgische Gesänge, Lesung und Predigt. Darunter das stimmungsvolle „Highland Cathedral“, eigentlich in den 80er Jahren als Dudelsackmelodie komponiert, eroberte in der unverwechselbaren Jagdhornvariante die Herzen der Zuhörer.

Text (auszugsweise) aus: „Diepholzer Kreisblatt“ vom 3. November 2009

Jagdliche Messe in St. Laurentius, Warendorf

Am vergangenen Sonntag fand in der St. Laurentiuskirche zu Warendorf die diesjährige Hubertusmesse des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar statt. In der jagdlich geschmückten Kirche wurde die Messe vom Jagdhornbläserkorps des Hegerings musikalisch ausgestaltet. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Messen in Hoetmar und in Freckenhorst gehalten wurden kam nun Warendorf wieder in den Genuß einer musikalisch ausgefallen gestalteten Messe.

Jagdliche Messe in St. Laurentius, Warendorf, 2009

Der Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar glänzt durch seine Vielfältigkeit. Neben den normalen Naturjagdhörnern mit denen Signale auf der Jagd, Jägermärsche und (kleinere) konzertante Stücke geblasen werden können, verfügt der Bläserkorps auch über die großen Parforcehörner die durch ihre Basslage den Stücken mehr Volumen und Vielfalt geben. Für die Messe von besonderem Vorteil ist auch die Gruppe der Ventilhornbläser. Ihre Instrumente entsprechen Trompeten mit weicherem Ton, so dass alle Choräle und Lieder für sie spielbar sind.

Durch regelmäßige Nachwuchsarbeit sichert der Korps seine Vielfältigkeit und den Spaß an der Musik in größeren und kleineren Gruppen und bei den unterschiedlichsten Auftritten.

Bundeswettbewerb 2009

Am vergangenen Wochenende fand vor der Kulisse des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt der diesjährige Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Das Jagdhornblasen hat eine lange Tradition und auch der Wettstreit der einzelnen Bläsergruppen findet bereits seit Mitte des 20sten Jahrhunderts regelmäßig statt.

Hintergrund und Ziel der Einführung war es, mehr Interessierte für das Jagdhornblasen zu gewinnen, die Motivation  zu fördern und natürlich zur Steigerung des bläserischen Könnens. Diese Wettbewerbe finden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene statt. Im letzten Jahr haben sich die Bläserinnen und Bläser des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder in der Wertungsklasse A auf dem Landeswettbewerb in Detmold zum wiederholten Male für den Bundeswettbewerb in Kranichstein qualifiziert. Neben weiteren Gruppen aus dem Kreis Warendorf (Milte-Einen und Ahlen) traten die Bläserinnen und Bläser am Sonntag gegen 23 Gruppen in den Wettstreit.

Ventilhorngruppe: Wertungsklasse A, Bundeswettbewerb 2009

Ventilhorngruppe: Wertungsklasse A, Bundeswettbewerb 2009

Vor einer fachkundigen Jury aus fünf Wertungsrichter mussten fünf Stücke möglichst fehlerfrei und notengerecht vorgetragen werden. Darunter waren das Pflichtsignal „Begrüßung“ und das Kürstück „Holsteiner Reitermarsch“.

Mit 918 von 975 möglichen Punkten und einer Platzierung auf Rang 8 waren die Bläserinnen und Bläser des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar mit ihrem musikalischen Leiter Markus Schräder durchaus zufrieden. Sie konnten sich damit gegenüber dem letzten Bundeswettbewerb noch einmal leicht verbessern.

Am 28. Juni beginnt mit dem Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen, der in diesem Jahr in Enniger ausgetragen wird, erneut die Qualifikation für die nächsten Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene.

„Deutsche Messe“ in St. Josef, Warendorf

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar wird am kommenden Samstag, 18. April 2009, die Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Josef in Warendorf musikalisch mitgestalten. Die Ventil- und Parforcehörner des Bläserkorps’ lassen unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder die Deutsche Messe von Franz Schubert erklingen.

„Deutsche Messe“ in St. Josef, Warendorf

Die Bläserinnen und Bläser, die letztmalig vor vielen Jahren in der Josefskirche zu Gast waren, haben sich in den letzten Wochen intensiv mit der Deutschen Messe beschäftigt. Franz Schubert komponierte das Werk in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst für vierstimmigen gemischten Chor und Orgel und erweiterte es später um einige begleitende Instrumentalstimmen. Daneben existieren eine Reihe weiterer Bearbeitungen für unterschiedliche Besetzungen, in die sich auch die Bearbeitung des vierstimmigen Chorsatzes für die Ventil- und Parforcehörner des Jagdhornbläserkorps’ einreiht.

Den Beinamen Deutsche Messe erhielten die „Gesänge zur Feier des heiligen Opfers der Messe“, wie der Originaltitel der Messe lautet, durch die verwendete Sprache. Während geistliche Werke aus jener Zeit vorwiegend in lateinischer Sprache verfasst wurden, verwendete Johann Philipp Neumann für die insgesamt neun Teile der Messe die deutsche Sprache. Auch heute sind zumindest einige Teile, wie beispielsweise das bekannte Sanctus („Heilig, heilig, heilig“), weit verbreitet.

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar wird sich nach einigen jagdlichen und konzertanten Auftritten in der zweiten Jahreshälfte erneut mit geistlicher Musik befassen, wenn es um die Vorbereitung der traditionellen jagdlichen Messe am letzten Oktoberwochenende geht, die in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Laurentius in Warendorf stattfinden wird.

Jagdliche Messe in der Freckenhorster Stiftskirche

Am vergangenen Samstag fand in der Freckenhorster Stiftskirche die diesjährige jagdliche Messe des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar unter Mitwirkung des Jagdhornbläserkorps’ statt.

Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden, dass Anfang November zu Ehren des heiligen Hubertus’ eine jagdliche Messe gefeiert. Während die Messe in den vergangenen Jahren in der Laurentiuskirche in Warendorf oder in der Hoetmarer Pfarrkirche gehalten wurde, hatte der Hegering Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar in diesem Jahr die Stiftskirche in Freckenhorst ausgewählt. Die Predigt lag in den bewährten Händen von Dechant Kordt, der die Messe in einer festlich geschmückten und voll besetzten Kirche mit Kaplan Wenning zelebrierte.

Jagdliche Messe in der Freckenhorster Stiftskirche, 2008

Die musikalische Gestaltung übernahm das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar. Die rund 30 Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Markus Schräder zeigten in verschiedenen Besetzungen die unterschiedlichen Facetten jagdlicher und kirchlicher Musik. Von einem Marsch für drei Parforcehornstimmen über verschiedene Choräle, bei denen die Gemeinde von Ventil- und Parforcehörnern begleitet kräftig mitsingen konnte, bis hin zu klassischen jagdlichen Märschen und Fanfaren reichte das Repertoire.

Nach der Messe ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

Jugendfreizeit 2008

Seit vielen Jahren bietet das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar den jugendlichen Mitgliedern alle zwei Jahre eine Jugendfreizeit in der näheren oder weiteren Umgebung an.

In diesem Jahr zog es die sechs Jugendlichen mit ihren Betreuern in die Stadt Hannoversch Münden, die vor allem für den Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser und ihre Altstadt mit über 700 Fachwerkhäusern bekannt ist.

Die Unterkunft in der örtlichen Jugendherberge hat allen gut gefallen, auch der gesunde Appetit der Heranwachsenden wurde dort von den Küchenfeen hervorragend versorgt. So konnte der Gruppe das teilweise durchwachsene Wetter nicht die Laune verderben.

Gleich am ersten Tag gab es eine Stadtführung über die beeindruckende Vergangenheit von Hann. Münden, die an vielen Stellen der Altstadt noch Zeugnis über die Geschehnisse aufweist. So  beispielsweise von den Zeiten als einflussreiche Handelsstadt im Mittelalter oder der Eroberung im Dreißigjährigen Krieg durch Reichsgraf von Tilly bis hin zu verheerenden Überschwemmungen in der jüngeren Vergangenheit. Die Betreuer haben dann zwei Tage später ein Stadtspiel folgen lassen, wobei auch dieses neu erlernte Wissen Anwendung fand. Auch ein Zimmerwettbewerb brachte bei den Jugendlichen einen gewissen Ehrgeiz ans Tageslicht.

Jugendfreizeit 2008: Kassel Wilhelmshöhe

Im Allgemeinen steht bei so einer Fahrt das Miteinander im Vordergrund und so gab es auch reichlich Gelegenheit den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Auf dem Programm standen eine Kanutour auf der Weser, die den Jugendlichen besonderen Spaß gemacht hat, sowie Ausflüge zur Sababurg und zum Schloßpark Wilhelmshöhe bei Kassel. Auch die Musik kam nicht zu kurz, so dass die Bläser u. a. für die jagdliche Messe am 8. November 2008 um 18.00 Uhr in der Freckenhorster Stiftskirche gut vorbereitet sind.Dem Bläsernachwuchs wie den Betreuern hat die Woche in Hann. Münden viel Spaß gemacht und der ein oder andere denkt bereits über neue mögliche Ziele und Aktivitäten nach.

Poloshirts

Die Kinder und Jugendlichen des Jagdhornbläserkorps’ des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar erhielten für ihr neues Outfit finanzielle Unterstützung.

Während die erwachsenen Mitglieder schon seit vielen Jahren einheitlich gekleidet auftreten, wurden kürzlich für die Jugendlichen dunkelgrüne Poloshirts mit aufgesticktem Korpsnamen auf dem Rücken und einem kleinen Jagdhorn auf dem linken Ärmel angeschafft. Da die einheitliche Kluft den finanziellen Rahmen der Vereinskasse sprengt, konnten einige Sponsoren gewonnen werden. Dank der finanziellen Unterstützung der Firma Niehoff, der Firma Schnecking und nicht zuletzt des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Poloshirts wesentlich günstiger erwerben. Das Jagdhornbläserkorps dankt im Namen seiner jugendlichen Bläser den edlen Spendern für ihre Unterstützung.

Neues Outfit für Kinder und Jugendlichen des Bläserkorps‘

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf–Freckenhorst–Hoetmar, das  seit mehr als 30 Jahren ein fester Bestandteil des Hegerings ist, hat Jugendarbeit schon immer groß geschrieben. Die Nachwuchsbläser nehmen bereits wenige Monate, nachdem sie die ersten Töne auf einem Jagdhorn erklingen lassen, an den ersten kleineren Auftritten des Bläserkorps’ teil und gestalten wenig später die Auftritte genauso mit wie die „alten Hasen“. Neben den musikalischen Terminen stehen für die Jugendlichen auch Bläserfreizeiten wie beispielsweise in diesem Jahr an der Weser auf dem Programm.

Landeswettbewerb 2008

Am vergangenen Wochenende fand der 26. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen auf dem Gelände des Freilichtmuseums Detmold statt. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Teutoburger Waldes waren am Samstag und Sonntag 125 Bläsergruppen mit rund 2000 aktiven Bläsern aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie Gästen aus Brandenburg und Niedersachsen zusammengekommen, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Der Landeswettbewerb im Jagdhornblasen wird alle zwei Jahre in fünf Wettbewerbsgruppen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen und Besetzungen durchgeführt.

Fortgeschrittene: Wertungsklasse C, Landeswettbewerb 2008

Mit dabei war auch das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder. In der Wertungsklasse C traten am Samstag die Jugendlichen (Für einige Bläser war es der erste Wettbewerb auf Landesebene.) unterstützt von einigen erfahrenen Bläsern an und erreichte mit 792 Punkten unter den 17 teilnehmenden Bläsergruppen einen guten siebten Platz.

Ventilhorngruppe: Vizemeister der Wertungsklasse A, Landeswettbewerb 2008

Am Sonntag trat die Ventilhorngruppe des Bläserkorps’, die seit vielen Jahren aufeinander eingespielt ist, den Weg ins lippische Detmold an, um den beim letzten Landeswettbewerb vor zwei Jahren auf Schloss Moyland erreichten Landessieg in der Wettbewerbsgruppe A erfolgreich zu verteidigen. Für die Signale „Das hohe Wecken“, „Begrüßung“, „Bär tot“, „Hirsch tot“ und „Aufmunterung zum Treiben“ vergaben die fünf Wertungsrichter insgesamt 911 Punkte.

Letztlich mussten sich die Bläser unter den 29 teilnehmenden Bläsergruppen lediglich den Vertretern aus Ahlen (923 Punkte) geschlagen geben. Als Vizemeister in Nordrhein-Westfalen hat sich das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar erneut für den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, der voraussichtlich im Mai 2009 auf dem Jagdschloss Kranichstein beim Darmstadt stattfinden wird, qualifiziert.

Bundeswettbewerb 2007

Zwei Wochen nach dem Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen in Everswinkel fand am vergangenen Sonntag der Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Dreizehn Bläserinnen und Bläser des Jagdhornbläserkorps‘ des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar erreichten in der Wertungsklasse A einen sehr guten 8. Platz.

Der Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen findet alle zwei Jahre im Schlosspark des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt statt. 32 Bläsergruppen in der Wertungsklasse A (höchste Anforderungen, reine Plesshornbesetzung) und 30 Bläsergruppen in der Wertungsklasse G (höchste Anforderungen, Pless- und Parforcehornbesetzung) ließen mit insgesamt 977 Bläserinnen und Bläsern aus Deutschland und den Nachbarländern Polen und Österreich als Gäste ihre Hörner erschallen.

Die einzelnen Bläsergruppen präsentieren eine von sechs möglichen Signalgruppen, die zuvor ausgelost werden. Jede Signalgruppe besteht aus fünf Jagdsignalen, wobei die „Begrüßung“ und ein Stück, das die Bläsergruppen zuvor auswählen konnten, enthalten sind.

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar nimmt seit 1997 in wechselnder Besetzung in den verschiedenen Wertungsklassen am Bundeswettbewerb teil. Nach guten Platzierungen in den vergangenen Jahren fuhren sieben Bläserinnen und sechs Bläser aus Warendorf, Freckenhorst, Hoetmar und Umgebung unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder als amtierender Landesmeister Nordrhein-Westfalens in der Wertungsklasse A nach Kranichstein.

Ventilhorngruppe: Wertungsklasse A, Bundeswettbewerb 2007

Mit den Signalen „Begrüßung“, „Elch tot“, „Das Hohe Wecken“ und „Das Ganze – Treiben zurück“ sowie mit Jägermarsch Nr. 5 als Selbstwahlstück wussten die Bläserinnen und Bläser die fünf Wertungsrichter in puncto notengerechter Vortrag, Tonreinheit und Gesamteindruck zu überzeugen. Sie erreichten mit sehr guten 912 Punkten den 8. Platz und gehören damit erstmalig zu den besten zehn Jagdhornbläserkorps auf Bundesebene.

Für das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar endet das erste Halbjahr 2007 unter Leitung des neuen Vorstands am 18. Juni mit einer Generalversammlung, zu der alle Bläserinnen und Bläser herzlich eingeladen sind.