Wanderung durch den Freeden

Bad Iburg, genauer gesagt „Im Freeden“ lautete der Landstrich, den sich die Parforcehornbläser für ihre heutige Tour ausgesucht hatten.Bei herrlichem frühsommerlichen Sonnenschein wanderten die Bläser rund 10 km durch diesen Teil des Teutoburger Walds und überwanden dabei mehr als 150 Höhenmeter. Die Landschaft ist in dieser Jahreszeit geprägt vom dort großflächig blühenden hohlen Lerchensporn.Auf der Wanderung erklangen an verschiedensten Stellen einige Stücke aus dem Repertoire der Parforcer, die stets positive Reaktionen bei den zahlreichen anderen Wanderern hervorriefen.

Besuch im Dechaneihof St. Marien

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar war am heutigen Sonntag im Dechaneihof St. Marien in Freckenhorst zu Gast. Auf dem Programm stand zunächst die sogenannte Jagdballade.

Die Jagdballade wurde vor vielen Jahren von Klaus Sinram verfasst. In heiteren Versen, vorgetragen vom musikalischen Leiter des Jagdhornbläserkorps‘, Markus Schräder, wird der typische Ablauf einer Treibjagd auf Niederwild erzählt, wie sie beispielsweise im Münsterland regelmäßig im Herbst stattfindet. An den passenden Stellen erklingen dazu von der „Begrüßung“ über den „Hunderuf“ und der „Aufmunterung zum Treiben“ bis zu „Jagd vorbei – Halali“ verschiedene Jagdsignale.

Im zweiten Teil des musikalischen Nachmittags hatten die Jagdhornbläser einen kleinen Auszug aus ihrem weiteren Repertoire vorbereitet. Dabei sangen die Bewohner des Dechaneihofs bei dem einen oder anderen Volkslied kräftig mit. Sie dankten den Jagdhornbläsern für ihren Besuch mit Ihrem Applaus, so dass abschließend mit einem Jägermarsch noch eine Zugabe erklang.

Hegeringsversammlung 2018

Seit vielen Jahren begleitet das Jagdhornbläserkorps die alljährliche Versammlung des Hegerings Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar. Auch in diesem Jahr waren die Bläserinnen und Bläser im gut besuchten Saal der Gaststätte Huesmann „Alter Westfale“ in Freckenhorst dabei.

Hubertusmesse 2017 im St. Josef-Stift in Sendenhorst

Zu ihrer zweiten Hubertusmesse in unmittelbarer Nähe zum diesjährigen Hubertustag waren heute die Parforcehornbläser Warendorf in der Kapelle des St. Josef-Stift in Sendenhorst zu Gast. Die Messe wurde in Wort und Bild in die Abteilungen des Stiftes (Krankenhaus und Rehabilitationszentrum) und das angeschlossene St. Elisabeth-Stift (Pflege- und Betreuungsnetzwerk) übertragen.

Jagdhornbläser gestalten Messe in St. Bonifatius musikalisch

Über eine besondere musikalische Untermalung durften sich die Besucher am Sonntag in der St.-Bonifatius-Kirche in Freckenhorst freuen. Anlässlich des Hubertustags spielte das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar die Hubertusmesse. Die mehr als 30 Musikanten aller Altersschichten füllten unter der Leitung von Markus Schräder den Raum mit Klang.

Die Hubertusmesse ist traditionell sehr bedeutend für Jäger und ehrt den um das Jahr 655 nach Christus geborenen Heiligen Hubertus. Er war Bischof von Maastricht, später von Lüttich und wurde 744 (17 Jahre nach seinem Tod) heiliggesprochen. Dem einst gewissenlosen Jäger war laut der Legende Gott in Gestalt eines stattlichen Hirschen mit einem strahlenden Kreuz im Geweih erschienen, sodass Hubertus sich daraufhin einer christlichen Lebensweise zugewandte und viel Gutes tat. Den Jägern dient die Legende als Mahnung, respektvoll mit dem Wild umzugehen, die Verantwortung für dieses zu tragen und Tiere als Schöpfung Gottes anzuerkennen. Dies ist auch heute noch unter dem Begriff Waidgerechtigkeit die wichtigste Leitlinie und fest im Jagdgesetz verankert. Landesweit wird außerdem der 3. November als Hubertustag in verschiedenen Messen gefeiert.

Die Messe in der Stiftskirche fand viel Zuspruch und war sehr gut besucht. Besonders viele Familien waren gekommen.

Nicht nur der Hubertustag hat eine lange Tradition, sondern auch die musikalische Begleitung durch das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar.

aus: „Die Glocke“ vom 6. November 2017

Jagdliche Messe 2017

Nach dem großen Benefizkonzert im Frühjahr waren die Jagdhornbläser zum Hubertustag erneut in der Freckenhorster Stiftskirche zu hören. Sie übernahmen unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder zu Ehren des heiligen Hubertus die musikalische Gestaltung der heiligen Messe um 10.30 Uhr.

Nach einer thematischen Einführung durch Pfarrer em. Helmut Hortmann, der die Messe zelebrierte, ging Dechant Manfred Krampe in seiner Predigt zunächst auf die Hubertuslegende ein und spannte dann einen großen Bogen über die Herausforderungen der christlichen Kirchen in diesern Zeit wie Kirchenbesuch und das Läuten der Glocken zu den Gottesdiensten bis hin zu den zuvor gehörten Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament.

Die Bläserinnen und Bläser hatten in diesem ein paar neue Choräle, bei denen die Gemeinde mitsingen konnten, einstudiert. Zudem erklangen unter anderem das „Waldtreiben“ von Reinhold Stief und abschließend ein „Air“ von Georg Friedrich Händel, das speziell für die Besetzung des Jagdhornbläserkorps‘ bearbeitet wurde.

Nach einem Hinweis von Pfarrer Hortmann blieben die Gottesdienstbesucher noch nach dem Schlusslied und dankten den Bläsern mit mehrfach lang anhaltendem Applaus, so dass abschließend noch eine Zugabe erklang.