Landeswettbewerb 2026 - zweifacher Vizemeister
von Markus Schräder
Jagdhornbläserkorps und Parforcehornbläser erfolgreich
Beim diesjährigen 33. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen auf Schloss Paffendorf in Bergheim zeigten sich das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar und die Parforcehornbläser Warendorf mit knapp 40 Bläsern unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder erneut von ihrer besten Seite.
Zu dem Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, trafen sich stolze 83 Bläsergruppen mit etwa 1500 Bläsern aus ganz Nordrhein-Westfalen, um in verschiedenen Schwierigkeitsklassen ihr Können zu vergleichen und gemeinsam zu musizieren. Zehn Wertungsrichter, die aus ganz Deutschland angereist waren, bewerteten die Beiträge in den unterschiedlichen Klassen. Dabei kam es auf den Gesamteindruck, das notengerechte Blasen und das Zusammenspiel an.
Die besondere Atmosphäre auf dem historischen Gelände von Schloss Paffendorf bot dabei einen würdigen Rahmen für den musikalischen Austausch unter den teilnehmenden Gruppen. Begleitet wurde der Wettbewerb von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, darunter die Präsentation des LJV-Wild-Trucks und die Ausstellung „Lern-Ort-Natur“ sowie Nistkästenbau und Baumscheiben sägen.

Begonnen wurde am Samstag, 30. Mai mit den Wertungsklassen C und B sowie Es. Das Jagdhornbläserkorps Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar war an diesem Tag mit Naturhornbläsern in der Klasse B vertreten. Neben dem Standardsignal „Zum Essen“ wurden die vier zuvor ausgelosten Signale „Hase tot“, „Hirsch tot“, „Anblasen des Treibens“ und „Jagd vorbei - Halali“ vorgetragen. Bei starken Mitstreitern unter den 26 teilnehmenden Bläsergruppen erreichten die heimischen Bläser schließlich den 12. Platz.

In der Wertungsklasse Es waren die Parforcehornbläser Warendorf zu hören. Sie beeindruckten mit einem klangvollen und anspruchsvollen Vortrag auf den großen Parforcehörnern. In dieser Wertungsklasse wurden mit „Le Clocher de Dampierre“ und „Menuett“ zwei Stücke aus den vorgegebenen Pflichtwahlstücken und das Selbstwahlstück „Marsch der Jäger“ vorgetragen. Es dauerte lange bis die Parforcehornbläser Warendorf bei der Siegerehrung aufgerufen wurde: Mit 828 von 855 möglichen Punkte erreichten sie einen hervorragenden 2. Platz und wurden damit nach 2024 erneut Landesvizemeister.

Dem Sonntag waren die anspruchsvollsten Wertungsklassen A und G vorbehalten. Hier starteten die Jagdhornbläser Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar in der Klasse A. Als Standard war das Signal „Das hohe Wecken“, daneben die ausgelosten Signale „Wisent tot“, „Hirsch tot“ und „Wagenruf“ sowie der „Holsteiner Reitermarsch“ als Selbstwahlstück vorzutragen. Mit ihrer musikalisch sauber vorgetragenen Darbietung konnten die Bläser auch hier eine hervorragende Bewertung erzielen und erreichten schließlich ebenfalls einen ausgezeichneten 2. Platz erreichen, so dass auch sie den Titel des Landesvizemeisters führen können.
Die Freude über die erzielten Resultate war bei allen Beteiligten entsprechend groß und eine besondere Anerkennung für die geleistete Probenarbeit.