Hoetmar musiziert

Nun verkünden es auch viele Plakate in Hoetmar, Freckenhorst und Everswinkel: Alle Musikliebhaber werden am Sonntag, 25. September, ab 17 Uhr im Saal Bütfering in Hoetmar Musikgenuss pur erleben können. Vier heimische Chöre, der Jugendmesskreis, die “Pinguine”, das Orchester “Musica-Viva”sowie die Jagdhornbläser wollen ihr Publikum verzaubern. […]

In Hoetmar als Garant für feine jagdliche Töne bestens bekannt ist das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar. Der Klang der Jagdhörner erfreut auf Jagden sowie bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen immer wieder die Herzen aller Teilnehmer. Von der Klasse des Korps’ zeugen erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Ein besonderer Genuss ist die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten. Gern erinnern sich Hoetmarer auch an die Eröffnung des Schul- und Dorffestes.

Nach dem Konzert in Hoetmar findet am 6. November in der Freckenhorster Stiftskirche die diesjährige Hubertusmesse statt.

Das Jagdhornbläserkorps besteht aus rund 60 Bläserinnen und Bläser. Regelmäßige mehrtägige Bläserfahrten und verschiedene Tagestouren pflegen das gesellige Miteinander. Als ausgesprochen der Kenner gilt der musikalische Leiter Markus Schräder. Übungszeiten sind jeweils montags in der Zeit von 18 bis 20.45 Uhr im Pilgertreff in Buddenbaum. […]

aus: Tageszeitung “Die Glocke” vom 15.09.2011

Bläserfahrt 2011

Die erwachsenen Bläserinnen und Bläser des Jagdhornbläserkorps’ des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar besuchten am vergangenen Wochenende Rothenburg ob der Tauber und setzten damit die lange Tradition der Bläserfahrten fort.

Nach einem gemeinsamen Frühstück auf Schloß Neuenstein stand zunächst Fulda auf dem Programm. Neben der Michaeliskirche, der zweitältesten Kirche Deutschlands, und dem Schloss wurde auch der Fuldaer Dom besucht, in dessen Krypta die Gebeine des heiligen Bonifatius ruhen. Nach einer kleinen musikalischen Einlage in Dom und Schlossgarten brachen die Bläser schließlich zum eigentlichen Ziel der Fahrt nach Rothenburg ob der Tauber auf.

Jagdhornbläser vor dem Schloß Fulda

Jagdhornbläser vor dem Schloß Fulda

Die Kleinstadt in Mittelfranken ist wegen ihrer nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Innenstadt weltbekannt, die die Bläser während einer Stadtführung näher kennen lernten. Die in großen Teilen begehbare Stadtmauer mit ihren Türmen und Verteidigungsanlagen umschließt neben vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern auch die St.-Jakobs-Kirche, auf deren Westempore der berühmte Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider steht.

Jagdmusik auf der Stadtmauer in Rothenburg ob der Tauber

Jagdmusik auf der Stadtmauer in Rothenburg ob der Tauber

Auch die nähere Umgebung Rothenburgs stand für die Jagdhornbläser auf dem Programm. Mit dem Fahrrad ging es bei angenehmem Wetter zunächst auf gut ausgebauten Radwegen entlag der Tauber in nördliche Richtung, wobei insbesondere auf dem Rückweg einige Höhenmeter zu überwinden waren. Im nahe gelegenen Kletterpark konnte die persönliche Geschicklichkeit in verschiedenen Kletterparcours und beim Bogenschießen getestet werden.

Natürlich erklangen auch in Rothenburg ob der Tauber die Jagdhörner. Sowohl in der St.-Jakobs-Kirche als auf der Stadtmauer fanden sich schnell interessierte Zuhörer u. a. aus Australien und Asien, die einen kleinen Eindruck jagdlicher Musik bekamen.

Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 2011

Am vergangenen Wochenende fand der diesjähringe Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen auf Hof Schulze Rötering in Ahlen statt.

Seit genau 50 Jahren findet alle zwei Jahre ein Wettbewerb auf Kreisebene statt und seit mehr als 30 Jahre ist das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar immer wieder unter den Teilnehmern und misst sich erfolgreich mit den anderen Bläsergruppen aus dem Kreis Warendorf. Auch in diesem Jubiläumsjahr waren sie wieder unter der Leitung von Markus Schräder dabei und konnten gute Erfolge verbuchen.

Fortgeschrittene: Dritte der Wertungsklasse B, Kreiswettbewerb 2011

Die Fortgeschrittenengruppe hat in der Wertungsklasse B mit 870 von 975 Punkten erreicht und belegte damit Platz drei knapp hinter den Bläsergruppen aus Telgte-Westbevern und Ahlen. Die Ventilhorngruppe trat dieses Jahr erstmals nach mehreren Jahren wieder in der Wertungsklasse G an. Mit Unterstützung der Parforcehornbläser des Korps’ konnten sie sich klar vor den Mitstreitern St. Hubertus Enniger-Vorhelm den ersten Platz sichern.

Ventil- und Parforcehörner: Erste der Wertungsklasse G, Kreiswettbewerb 2011

Mit 935 von 975 möglichen Punkten ist nicht nur der Wettkampf gewonnen, sondern auch die Qualifikation für eine Teilnahme am Landeswettbewerb im nächsten Jahr in Nordkirchen gesichert.

Ostern 2011

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar begleitet erstmalig den Kirchenchor St. Josef am Ostersonntag im Festhochamt um 11.15 Uhr in der Josefkirche.

Die Kombination aus einem Kirchenchor, der primär geistliches Liedgut in seinem Repertoire hat, und Jagdhornbläsern, die in der Regel mit klassischen Jagdsignalen in Verbindung gebracht werden, ist ungewöhnlich. Allerdings gestaltet das Jagdhornbläserkorps Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar seit vielen Jahren zu besonderen Anlässen und regelmäßig zu Ehren des heiligen Hubertus’ die heilige Messe musikalisch mit.

Die Idee einer gemeinsamen Musik entstand vor einigen Monaten in einem Gespräch zwischen Christiane Timphaus, der Leiterin des Kirchenchores, in deren Händen auch die Gesamtleitung an Ostern liegt, und Markus Schräder, dem musikalischen Leiter des Jagdhornbläserkorps’. Obgleich die beiden seit vielen Jahren zu unterschiedlichen Anlässen gemeinsam erfolgreich musizieren, betreten Sie mit der Missa antiqua von Wolfram Menschick Neuland.

Wolfram Menschick (1937 – 2010) war viele Jahre Domkapellmeister in Eichstätt. Sein Werk umfasst einige Messen und viele weitere Kirchenmusiken. Die Missa antiqua setzte er für vierstimmigen Kirchenchor und klassisches Bläserquartett. Während der Part des Kirchenchores im Original übernommen werden konnte, war der Bläsersatz auf die Besetzung mit elf Ventil- und Parforcehörnern umzuschreiben, wobei der Charakter und die einzelnen Harmonien zu übernehmen waren. Inwieweit das Experiment gelungen ist, können die Kirchenbesucher am Ostersonntag entscheiden.

Jagdliches Hochamt: Hubertus-Legende

Bereits seit dem Mittelalter wird der heilige Hubertus als Schutzpatron der Jäger verehrt, sein Gedächtnistag ist am 3. November. Der Hegering Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar feierte jetzt in der Sankt Lambertus-Pfarrkirche mit Dechant Manfred Krampe und Diakon Paul Schlöpker ein jagdliches Hochamt. Musikalisch untermalt wurde die sehr gut besuchte Messe von den Jagdhornbläsern des Hegerings unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder.

Der Legende nach wurde Hubertus als Sohn von Edelleuten im belgischen Lüttich geboren. Als seine Frau bei der Geburt seines Sohnes starb, suchte Hubertus Ablenkung in der Jagd. Als er eines Tages unter Missachtung göttlicher Gebote an einem Feiertag jagte, erschien ihm ein Hirsch mit strahlendem Kreuz im Geweih. Durch dieses Zeichen wurde Hubertus zum Christentum bekehrt, 709 Bischof von Maastricht, später von Lüttich, ehe er 727 starb. Aufgrund seines großen Glaubenseifers und verschiedener angeblicher Wundertaten wurde Hubertus im Jahre 744 heiliggesprochen.

Den Jägern dient die Hubertus-Legende als Mahnung, das Wild als einen Teil der Schöpfung zu betrachten. Für die Jäger ist die „Waidgerechtigkeit“ oberstes Gebot.

Text aus: “Westfälische Nachrichten” vom 2. November 2010

Jugendfreizeit 2010

Im Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar ist es mittlerweile schon zur Tradition geworden, dass die jugendlichen Bläser alle zwei Jahre an einer Jugendfreizeit teilnehmen. In diesem Jahr stand zu Beginn der Herbstferien die nähere und weitere Umgebung der Jugendherberge Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres rund 30 Kilometer westlich von Hannover gelegen auf dem Programm.

Das Steinhuder Meer war das Ziel an gleich zwei Tagen. Zunächst umrundenten die Bläserinnen und Bläser das Steinhuder Meer mit dem Fahrrad. Bei herrlichem Wetter ging es von Mardorf durch verschiedene Moore, vorbei am Moorlehrpfad und mehreren Naturschutzgebieten, über Steinhude am Südufer nach gut 30 Kilometern schließlich zurück nach Mardorf. Am darauf folgenden Tag stand eine Fahrt mit dem „Auswanderer“ (einem motorisierten Segelschiff aus Holz) zur künstlich angelegten Insel Wilhelmstein mitten im Steinhuder Meer auf dem Programm.

Die Landschaft rund um das Steinhuder Meer ist geprägt von vielen Mooren, die teilweise auch heute noch wirtschaftlich genutzt werden. Allgemeine Informationen zum Moor erhielten die Bläserinnen und Bläser im Moormuseum, das sie nach einer weiteren Radtour zum Schloß Landestrost in Neustadt am Rübenberge erreichten. Im Moormuseum werden unter anderem verschiedene Moortypen, der Moorabbau und das Leben im Moor in vergangener Zeit dargestellt.

Jugendfreizeit 2010: Besuch im Neuen Rathaus, Hannover

Neben einem Besuch des Kletter- und Abenteuerparks in Mardorf war auch ein Besuch der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover geplant. Nach einem kurzen Abstecher zum Luftfahrtmuseum Laatzen ging es in die Hannoveraner Innenstadt. Mit dem einzigartigen Bogenaufzug fuhren die Bläserinnen und Bläser hinauf zur Kuppel des Neuen Rathauses und konnten in rund 100 Metern Höhe einen Überblick über Hannover gewinnen.

Natürlich erklangen am Steinhuder Meer auch die Jagdhörner. Neben einem neu zu erlernenden Signal („Ente tot“) wurden vorwiegend Stücke für die anstehende jagdliche Messe am 31. Oktober 2010 um 9 Uhr in der Hoetmarer Pfarrkirche geübt.

Nach einem kleinen Abstecher zum Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn stand schließlich die Rückfahrt nach Warendorf an.

35 Jahre Jagdhornbläserkorps

Das Wetter war ihnen wohlgesonnen, als sich am Samstag rund 60 aktive Bläser und Angehörige auf den Weg machten, um das 35-jährige Jubiläum des Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar in Form eines Familienfestes zu feiern. Viele kamen mit dem Fahrrad aus den umliegenden Ortschaften in einer Sternenfahrt zum Hof Werdelhoff in Lentrup. Hier hatten fleißige Helfer bereits alles vorbereitet für einen Nachmittag der insbesondere für die ganze Familie zu einem schönen Erlebnis werden sollte. Ganz bewusst standen nämlich dieses Mal die Angehörigen im Vordergrund, da sie es den Bläsern ermöglichen, ihre Zeit für ihr Hobby und im Sinne des Bläserkorps zu verbringen.

2010_JubiläumFür die Kinder gab es eine Hüpfburg, ein Trampolin, Hammerbank, Torwandschießen, Ponyreiten und vieles mehr. Auch viele Erwachsene waren während des Nachmittags auf der Spielwiese, besonders beim Wikingerschach zugegen. Zwischendurch gab es ein kleines Konzert bestehend aus Jagdleitsignalen und für das leibliche Wohl sorgte ein Kuchenbuffet und später Gegrilltes.
Die Bläser sind mit dem Tag und der Form ihres Jubiläums vollauf zufrieden und hoffen noch auf viel weiter aktive Jahre im Hegering Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar.

Die jährlichen Programmpunkte reichen über das Gestalten von Jagden, Messen und Festivitäten bis zu hin zu Weihnachtsmärkten. Der nächste größere Auftritt ist am 31. Oktober, dann lädt der Hegering zur Hubertusmesse in Hoetmar ein.

Landeswettbewerb 2010

Am vergangenen Wochenende fand der 27. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen in Brüggen im Kreis Viersen am Niederrhein statt. Im Schatten der Burg Brüggen und auf einer zweiten Bühne in der nahegelegenen Innenstadt waren am Samstag und Sonntag 122 Bläsergruppen mit rund 1900 aktiven Bläsern aus Nordrhein-Wesfalen zusammengekommen, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Der Landeswettbewerb im Jagdhornblasen wird seit 1957 durchgeführt. Seit einigen Jahren treten die Bläsergruppen in fünf Wettbewerbsgruppen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen und Besetzten gegeneinander an.

Seit seiner Gründung im Jahr 1975 hat das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar bisher an jedem Landeswettbewerb teilgenommen. Am Samstag traten die Jugendlichen (Für einige Bläser war die erste Teilnahme an einem Wettbewerb.) unterstützt von einigen erfahrenen Bläsern unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder in der Wertungsklasse B an. Gegenüber dem letzten Landeswettbewerb 2008 in Detmold konnten die Bläserinnen und Bläser in einer schwierigeren Wertungsklasse ihr Gesamtergebnis leicht verbessern und erreichten 796 Punkte.

Fortgeschrittene: Wertungsklasse B, Landeswettbewerb 2010

Am Sonntag trat die Ventilhorngruppe des Bläserkorps’, die seit vielen Jahren aufeinander eingespielt ist, den Weg an den Niederrhein an. Mit den Signalen „Das hohe Wecken“, „Begrüßung“, „Bär tot“, „Hirsch tot“ und „Aufmunterung zum Treiben“ vergaben die fünf Wertungsrichter insgesamt 939 von 975 möglichen Punkte.

Ventilhorngruppe: Vizemeister der Wertungsklasse A, Landeswettbewerb 2010

Obgleich die erreichte Gesamtpunktzahl das mit Abstand bisher beste Ergebnis in einem Wettbewerb war, mussten sich die Bläser unter den 23 teilnehmenden Bläsergruppen wie schon beim letzten Landeswettbewerb lediglich den Vertretern aus Ahlen geschlagen geben. Als Vizemeister in Nordrhein-Westfalen hat sich das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar erneut für den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, der voraussichtlich im Mai 2011 auf dem Jagdschloss Kranichstein beim Darmstadt stattfinden wird, qualifiziert.

Hubertusgottesdienst in der Dielinger St. Marienkirche

Ein gewaltiges Klangerlebnis erlebten die Gottesdienstbesucher am Sonntagabend in der Dielinger St. Marienkirche. Annähernd 40 Bläserinnen und Bläser eröffneten den Abendgottesdienst, der traditionell zu Ehren des Heiligen Hubertus gefeiert wird, mit dem Signal „Begrüßung“.

Jagdlicher Gottesdienst in der St. Marienkirche, Dielingen

Dass es eigentlich um etwas ganz anderes ging als den „Kult um Hubert und seinen weißen Hirschen“, machte Pfarrer Michael Beening in seiner Predigt unmissverständlich klar.

Brennende Fackeln, die vor dem Gotteshaus einladend leuchteten, vermittelten ein warmes herbstliches Gefühl ebenso wie die mit Eichenlaub und Teelichtern liebevoll geschmückte Kirche. Im Altarraum zeigte die Verbindung von Hirschgeweih und Kreuz: Heute stehen die Natur und die Jagd im Angesicht Gottes im Mittelpunkt.

Henrich Meyer zu Wichhausen, Leiter des Dielinger Hegerings, begrüßte die Gottesdienstbesucher im Namen der Kreisjägerschaft und der Jägerschaft der Lübbecker Hegeringe, die zu diesem außergewöhnlichen Gottesdienst eingeladen hatten.

„Erstmalig in meiner fünfzehnjährigen Amtszeit in Dielingen halte ich einen Hubertusgottesdienst“, so Pfarrer Beening, denn dieser Gedenkgottesdienst findet im jährlichen Wechsel im Altkreis Minden und im Altkreis Lübbecke statt.

Aus den Reihen der Jägerschaft las Falk Fieseler einen Auszug aus der Schöpfungsgeschichte. Die Bläsergruppe des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar unter Leitung von Markus Schräder übernahm, anfangs von den Bläsern des Lemförder Hegeringes unterstützt, die musikalische Gottesdienstgestaltung. Mehrere Bläserstücke umrahmten mit einem beeindruckenden Klangbild liturgische Gesänge, Lesung und Predigt. Darunter das stimmungsvolle „Highland Cathedral“, eigentlich in den 80er Jahren als Dudelsackmelodie komponiert, eroberte in der unverwechselbaren Jagdhornvariante die Herzen der Zuhörer.

Text (auszugsweise) aus: „Diepholzer Kreisblatt“ vom 3. November 2009

Jagdliche Messe in St. Laurentius, Warendorf

Am vergangenen Sonntag fand in der St. Laurentiuskirche zu Warendorf die diesjährige Hubertusmesse des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar statt. In der jagdlich geschmückten Kirche wurde die Messe vom Jagdhornbläserkorps des Hegerings musikalisch ausgestaltet. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Messen in Hoetmar und in Freckenhorst gehalten wurden kam nun Warendorf wieder in den Genuß einer musikalisch ausgefallen gestalteten Messe.

Jagdliche Messe in St. Laurentius, Warendorf, 2009

Der Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar glänzt durch seine Vielfältigkeit. Neben den normalen Naturjagdhörnern mit denen Signale auf der Jagd, Jägermärsche und (kleinere) konzertante Stücke geblasen werden können, verfügt der Bläserkorps auch über die großen Parforcehörner die durch ihre Basslage den Stücken mehr Volumen und Vielfalt geben. Für die Messe von besonderem Vorteil ist auch die Gruppe der Ventilhornbläser. Ihre Instrumente entsprechen Trompeten mit weicherem Ton, so dass alle Choräle und Lieder für sie spielbar sind.

Durch regelmäßige Nachwuchsarbeit sichert der Korps seine Vielfältigkeit und den Spaß an der Musik in größeren und kleineren Gruppen und bei den unterschiedlichsten Auftritten.