Schlagwort: geistliche Musik

Jagdliche Messe in der Warendorfer Marienkirche

Traditionell zum Hubertustag übernimmt das Jagdhornbläserkorps die musikalische Gestaltung einer heiligen Messe. In diesem Jahr hatten sich die Bläser erstmalig die Marienkirche in Warendorf für ihre jagdliche Messe ausgesucht.Pfarrer Bernd Hante, der die Messe zelebrierte, stellte in seiner Predigt die aktuellen nationalen und internationalen Herausforderungen und die beiden Schriftlesungen in einen Zusammenhang. Er fand schließlich in der Echofanfare, die zum Antwortgesang erklungen war, und speziell in ihrem Zusammenspiel der vier Solisten mit den übrigen Bläsern eine Parallele, die aufgezeigten Herausforderungen im christlichen Sinne zu lösen.

Musikalisch gesehen standen in diesem Jahr neben einigen Chorälen sowie jagdlichen Märschen und Fanfaren mit einer Ballade zur Kommunion ein neues Stück auf dem Programm, bei dem zunächst fünf Solisten beginnnen und – sukzessive aufbauend – im zweiten Teil schließlich das gesamte Bläserkorps einsetzt. Am Ende der Messe dankten die Gottesdienstbesucher, die insbesondere bei den Chorälen kräftig mitgesungen hatten, den mehr als 30 Bläserinnen und Bläsern unter der Leitung von Markus Schräder für ihre Musik mehrfach mit lang angehaltendem Applaus, so dass als Zugabe noch eine ebenfalls neu einstudierte Jagdfanfare erklang.

Hubertusmesse in Oelde

Am heutigen Sonntag waren die Parforcehornbläser Warendorf in der St. Johannes-Kirche in Oelde zu Gast. Sie übernahmen die musikalische Gestaltung der heiligen Messe um 11.00 h.In der nahezu vollbesetzten Kirche begrüßte Kaplan Niklas Belting die Gottesdienstbesucher und hieß auch die Parforcehornbläser herzlich willkommen. Während der Messe erklangen die Stücke der klassischen Hubertusmesse von Reinhold Stief wie Introitus, Sanctus und schließlich der Hubertusmarsch. Sowohl bei den drei Chorälen als auch beim Hallelujaruf zum Evangelium sang die Gemeinde kräftig mit. In seiner Predigt ging Kaplan Belting, der die Messe auch zelebrierte, zunächst auf das Evangelium und schließlich auf die Hubertuslegende ein.

Am Ende dankten die Besucher des Gottesdienstes den Parforcehornbläsern Warendorf unter der Leitung von Markus Schräder mehrfach mit lang anhaltendem Applaus. Sie schlossen sich sehr schnell dem Wunsch von Kaplan Belting an, die Parforcehornbläser mit ihren Hörnern bald wieder in Oelde zu begrüßen.

Pferdeprozession zu Mariä Himmelfahrt 2018

Schon zum elften Mal fand am heutigen Nachmittag die Pferdeprozession zu Mariä Himmelfahrt in Warendorf statt. Neben den etwa 40 gemeldeten Teilnehmern (von Einzelpferden bis zu Gespannen) waren auch die Jagdhornbläser dabei.Ein Großteil der Bläser unterhielt von der Treppe des historischen Rathauses die zahlreichen Besucher auf dem Marktplatz. Eine kleine Gruppe weiterer Bläser hatte in einer Kutsche des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts Platz genommen und ließ auf dem gesamten Prozessionsweg an jedem Triumphbogen ein Marienlied erklingen.

Nachdem die Festwoche zu Mariä Himmelfahrt mit dem gemeinsam gesungenen und von den Jagdhornbläsern begleiteten Choral „Großer Gott, wir loben dich“ eingeläutet war, stand der musikalische Schlusspunkt auf dem Marktplatz mit allen Bläsern an. An drei unterschiedlichen Stellen positioniert erklang unter anderem die Echofanfare – für viele Teilnehmer und Besucher ein Gänsehaut-Moment.

Hubertusmesse 2017 im St. Josef-Stift in Sendenhorst

Zu ihrer zweiten Hubertusmesse in unmittelbarer Nähe zum diesjährigen Hubertustag waren heute die Parforcehornbläser Warendorf in der Kapelle des St. Josef-Stift in Sendenhorst zu Gast. Die Messe wurde in Wort und Bild in die Abteilungen des Stiftes (Krankenhaus und Rehabilitationszentrum) und das angeschlossene St. Elisabeth-Stift (Pflege- und Betreuungsnetzwerk) übertragen.

Jagdhornbläser gestalten Messe in St. Bonifatius musikalisch

Über eine besondere musikalische Untermalung durften sich die Besucher am Sonntag in der St.-Bonifatius-Kirche in Freckenhorst freuen. Anlässlich des Hubertustags spielte das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar die Hubertusmesse. Die mehr als 30 Musikanten aller Altersschichten füllten unter der Leitung von Markus Schräder den Raum mit Klang.

Die Hubertusmesse ist traditionell sehr bedeutend für Jäger und ehrt den um das Jahr 655 nach Christus geborenen Heiligen Hubertus. Er war Bischof von Maastricht, später von Lüttich und wurde 744 (17 Jahre nach seinem Tod) heiliggesprochen. Dem einst gewissenlosen Jäger war laut der Legende Gott in Gestalt eines stattlichen Hirschen mit einem strahlenden Kreuz im Geweih erschienen, sodass Hubertus sich daraufhin einer christlichen Lebensweise zugewandte und viel Gutes tat. Den Jägern dient die Legende als Mahnung, respektvoll mit dem Wild umzugehen, die Verantwortung für dieses zu tragen und Tiere als Schöpfung Gottes anzuerkennen. Dies ist auch heute noch unter dem Begriff Waidgerechtigkeit die wichtigste Leitlinie und fest im Jagdgesetz verankert. Landesweit wird außerdem der 3. November als Hubertustag in verschiedenen Messen gefeiert.

Die Messe in der Stiftskirche fand viel Zuspruch und war sehr gut besucht. Besonders viele Familien waren gekommen.

Nicht nur der Hubertustag hat eine lange Tradition, sondern auch die musikalische Begleitung durch das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar.

aus: „Die Glocke“ vom 6. November 2017

Jagdliche Messe 2017

Nach dem großen Benefizkonzert im Frühjahr waren die Jagdhornbläser zum Hubertustag erneut in der Freckenhorster Stiftskirche zu hören. Sie übernahmen unter der musikalischen Leitung von Markus Schräder zu Ehren des heiligen Hubertus die musikalische Gestaltung der heiligen Messe um 10.30 Uhr.

Nach einer thematischen Einführung durch Pfarrer em. Helmut Hortmann, der die Messe zelebrierte, ging Dechant Manfred Krampe in seiner Predigt zunächst auf die Hubertuslegende ein und spannte dann einen großen Bogen über die Herausforderungen der christlichen Kirchen in diesern Zeit wie Kirchenbesuch und das Läuten der Glocken zu den Gottesdiensten bis hin zu den zuvor gehörten Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament.

Die Bläserinnen und Bläser hatten in diesem ein paar neue Choräle, bei denen die Gemeinde mitsingen konnten, einstudiert. Zudem erklangen unter anderem das „Waldtreiben“ von Reinhold Stief und abschließend ein „Air“ von Georg Friedrich Händel, das speziell für die Besetzung des Jagdhornbläserkorps‘ bearbeitet wurde.

Nach einem Hinweis von Pfarrer Hortmann blieben die Gottesdienstbesucher noch nach dem Schlusslied und dankten den Bläsern mit mehrfach lang anhaltendem Applaus, so dass abschließend noch eine Zugabe erklang.

Hubertusmesse vor Schloß Harkotten

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wurde am heutigen Sonntag-Morgen eine Hubertusmesse vor Schloß Harkotten gefeiert. Den musikalischen Part übernahmen die Parforcehornbläser Warendorf.
schloss_harkottenTrotz der niedrigen Temperaturen hatte sich eine große Zahl Gottesdienstbesucher eingefunden. In seiner Predigt spannte Dr. Carl Möller aus Vinnenberg einen Bogen über beeindruckende Zusammenkünfte von Mensch und Tier – von einer Wildfütterung in den winterlichen Tiroler Bergen über die Legende des heiligen Hubertus bis hin zur Tradition des Strecke Verblasen, als Ritual der Wertschätzung der Jagd und des erlegten Wildes. Musikalisch erklangen die Stücke aus der klassischen Hubertusmesse und einige Choräle, bei denen die Gemeinde kräftig mitsang.

Jagdliche Messe 2016

Das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar hat am heutigen Sonntag die Tradition der Hubertusmessen fortgeführt. Jäger, Freunde jagdlicher Musik und viele weitere Gemeindemitglieder waren dem Ruf in die Lambertuskirche nach Hoetmar gefolgt.

Die Hubertusmesse wird zur Ehre Gottes und zur Erinnerung an Hubertus von Lüttich, den Schutzpatron der Jäger, gefeiert. Hubertus von Lüttich (655 bis 727), Pfalzgraf und späterer Bischof von Maastricht und Lüttich lebte in Paris und Metz, wo er als ausschweifender und zügelloser Jäger bekannt war.

Der Legende nach erschien ihm während einer Jagd ein stattlicher Hirsch mit einem Kreuz zwischen dem Geweih. Daraufhin änderte Hubertus sein Verhalten und betrieb fortan eine waidgerechte Jagd in Achtung vor den Geschöpfen. Seit dem achten Jahrhundert wird am 3. November der Namenstag des heiligen Hubertus gefeiert. Die Hubertusmesse verbindet das Gedenken an den Heiligen Hubertus als Patron der Jäger mit dem Dank an Gott als Schöpfer der Welt und der Natur.

Das Bläserinnen und -bläser unter der bewährten Leitung von Markus Schräder hatten in diesem Jahr mit dem „Nocturne“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und dem jagdlichen Marsch aus der Steiermark jagdlich-musikalische Musik und einige Choräle, mit denen sie den Gemeindegesang begleiteten, vorbereitet. Die Besucher der Messe, die von Pfarrer em. Helmut Hortmann zelebriert wurde, dankten den Bläsern für ihren Einsatz mehrfach mit lang anhaltendem Applaus.