Kategorie: Allgemein

Hubertusmesse in der St. Ida-Basilika, Herzfeld

Für die diesjährige Hubertusmesse hatten sich die Parforcehornbläser Warendorf mit Herzfeld und der dortigen St. Ida-Basilika den ältesten Wallfahrtsort im Bistum Münster ausgesucht. Die Messe, die traditionell zu Ehren des heiligen Hubertus Anfang November gefeiert wird, wurde musikalisch eröffnet durch das Bläsercorps des Hegerings Herzfeld-Lippborg mit dem Signal „Begrüßung“.

In der gut besuchten Basilika erklangen mit dem Introitus und dem Hubertusmarsch ein paar Elemente der klassischen Hubertusmesse für Parforcehornhörner. In diesem Jahr hatten die Parforcehornbläser Warendorf unter der bewährten Leitung von Markus Schräder einige Choräle neu einstudiert, bei denen die Gemeinde kräftig mitsingen konnte. Die heute eingesetzten Parforcehörner haben sich in ihrer Entwicklung ihren rauen Klang bewahrt. Nicht zuletzt lag gerade in diesem Unterschied zum Klangbild des örtlichen Jagdhornbläsercorps der Reiz, eine Hubertusmesse außerhalb der normalen zweijährigen Turnus‘ zu feiern, so der Vertreter des Hegerings Herzfeld-Lippborg in seiner Begrüßung.

Wallfahrtsdirektor Pfarrer Kosmann, der die heilige Messe zelebrierte, spannte in seiner Predigt einen Bogen ausgehend von den Schriftlesungen bis zum Fall der Berliner Mauer aus heutiger Sicht – dreißig Jahre danach.

Am Ende der heiligen Messe dankten die Gottesdienstbesucher den Parforcehornbläsern Warendorf mehrfach mit lang anhaltendem Applaus, so dass abschließend noch eine Zugabe folgte.

Kleintierschau 2019

Bereits zum 38. Mal begleiteten die Jagdhornbläser die Eröffnung der Großen Kleintierschau in der Reithalle auf dem Hof Schulze Niehues. Die Grußworte der anwesenden Politiker und die musikalischen Einlagen der Jagdhörner standen wie immer „in Konkurrenz“ zu den lautstarken „Äußerungen“ von Hahn und Co.

Fuchsjagd 2019

Bei nahezu sommerlichen Temperaturen haben einige Bläserinnen und Bläser am heutigen Nachmittag die diesjährige Fuchsjagd des Reit- und Fahrverein e.V. mit einigen Jagdsignalen und konzertanten Stücken begleitet. Nach einem längeren Ausritt durch Dackmar und Vohren, bei dem die Jagdhörner an der einen oder anderen Stelle erklangen, wurden abschließend zwei neue Fuchsmajore ermittelt.

Jagdliche Messe 2019

Auch in diesem Jahr stand für die Jagdhornbläser die musikalische Gestaltung einer heiligen Messe zum Hubertustag auf dem Programm. Nach drei Jahren fand die Messe am heutigen Sonntag in der Hoetmarer Kirche statt.

Pfarrer em. Helmut Hortmann, der die Messe zelebrierte, ließ an verschiedenen Stellen des Gottesdienstes die Aufgaben von Jägern und Jagdhornbläsern einfließen. Musikalisch standen für die Bläser unter der bewährten Leitung von Markus Schräder einige Choräle auf dem Programm, bei denen die Gemeinde kräftig mitsang. Zudem erklangen konzertante Märsche und Fanfaren.

Am Ende der Messe dankten die Gottesdienstbesucher den Bläser mit mehrfach lang anhaltendem Applaus, so dass noch die eine oder andere Zugabe erklang.

Anschließend trafen sich die Bläser noch im „Corner“ zu einem ausgiebigen Frühstück.

Bläsertour 2019

Am vergangenen Freitag starteten 25 Bläserinnen und Bläser sowie einige Begleiter zur diesjährigen Bläsertour. Das Ziel war die Stadt Bocholt im Westmünsterland und ihre nähere Umgebung.

Bocholt liegt im Südosten des Kreises Borken unmittelbar an der niederländischen Grenze und ist mit mehr als 70‘000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Münsterland. Während einer Stadtführung durch die Bocholter Altstadt erhielten die Bläser an verschiedenen Stationen wie dem historischen Rathaus und der Stadtkirche St. Georg einen Einblick in die Entwicklung der Stadt vom achten Jahrhundert bis in die heutige Zeit.

Der Büffelhof Kragemann im Bocholter Ortsteil Barlo war am Samstag das erste Ziel. Bei einem Rundgang über den Hof gingen ein paar Bläser auf Tuchfühlung mit den gutmütigen und sensiblen Wasserbüffeln. Nach einer Verkostung ausgewählter Käsesorten, die aus dem auf dem Hof gewonnenen Büffelmilch hergestellt wird, ließen die Bläser ihre Hörner erklingen.

Für den Nachmittag ging es nach Winterswijk in die benachbarten Niederlande. Nach einem Aufenthalt in der Innenstadt mit Wochenmarkt und zahlreichen weiteren Shopping-Möglichkeiten hatten die Organisatoren eine junge örtliche Brauerei aufgetan. Auf die Theorie des Bier Brauens mit einigen Besonderheiten folgte der Praxistest bei einer Verkostung ausgewählter Biere.

Am Sonntag stand das LWL-Textilmuseum am Rande der Bocholter Innenstadt auf dem Programm. In einer nach historischem Vorbildern aufgebauten Museumsfabrik mit Kesselhaus, Dampfmaschine und Webhalle ist der Alltag einer Weberei aus dem beginnenden 20. Jahrhundert dokumentiert. Insbesondere die Webstühle aus verschiedenen Epochen in Aktion beeindruckten die Teilnehmer.

Die diesjährige Tour bot für die Bläserinnen und Bläser viele Anregungen, einzelne Stationen zukünftig noch einmal zu besuchen.

Kreismeisterschaft 2019

Nach 38 Jahren trugen am heutigen Sonntag die Jagdhornbläserinnen und -bläser aus dem Kreis Warendorf ihren Wettbewerb im Jagdhornblasen erneut vor Schloß Harkotten in Füchtorf aus. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und in diesem Jahr hatten sich für die verschiedenen Leistungsklassen 15 Bläsergruppen mit insgesamt 201 Jagdhornbläsern angemeldet.

Die Fortgeschrittenen Bläserinnen und Bläser des Jagdhornbläserkorps‘ Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar starteten in der Wertungsklasse C. Für einige von ihnen war es nach der erfolgreich bestandenen Bläserprüfung Ende vergangenen Jahres der erste Wettbewerb im Jagdhornblasen. Sie hatten die Signale „Aufbruch zur Jagd“, „Das Ganze – Treiben zurück“, „Fuchs tot“ als Standardsignal sowie „Flugwild tot“ und „Jagd vorbei“ vorzutragen. Die fünf Wertungsrichter bewerteten neben dem Gesamteindruck insbesondere die Tonreinheit und den notengerechten Vortrag. Mit ordentlichen 864 Punkten landeten die Bläserinnen und Bläser schließlich auf dem 1. Platz dieser Wertungsklasse.

Auch in die Wertungsklassen G, in der neben den klassischen Fürst-Pless-Hörnern auch die Parforcehörner in ihrer tiefen Lage erklingen, waren die Bläserinnen und Bläser erneut vertreten. Für sie standen die Signale „Begrüßung“ als Standardsignal sowie „Elch tot“, „Muffel tot“, „Sau tot“ und „Wild ablegen“ mit bis zu sechs verschiedenen Stimmen auf dem Plan, den die Wertungsrichter mit 925 von 975 möglichen Punkten bewerteten. Die Platzierung wurde bei der Siegerehrung, die von einem umfangreichen Kürblasen unter anderem mit den Parforcehornbläsern Warendorf umrahmt wurde, bekannt gegeben: Die Bläserinnen und Bläser erreichten zum fünften Mal in Folge den 1. Platz in der Wertungsklasse G. Gleichzeitig erhielten sie im heutigen Wettbewerb insgesamt die höchte Punktzahl und sind damit Kreismeister.

Herzlichen Glückwünsch!

Konzert „Hörnerklänge zu Krüßing“

Unter dem Titel „Hörnerklänge zu Krüßing“ hatte das Jagdhornbläserkorps zum Konzert anlässlich des Freckenhorster Heimatfestes am heutigen Nachmittag in die Stiftskirche geladen.

Zu Beginn begrüßte Pfarrer Manfred Krampe die Gäste, die zahlreich den Weg in die Stiftkirche gefunden hatten, und die Jagdhornbläser, die mit ihren Hörnern sogleich einen musikalischen Akzent setzten. In seiner Begrüßung stellte Markus Schräder, der das Konzert als musikalischer Leiter der Jagdhornbläser auch moderierte, einige Parallelen zwischen dem Heimatfest Krüßing und dem Jagdhornbläserkorps heraus und leitete damit in den ersten Teil des Konzerts über. Die Jagdhornbläser ließen dann ihre Hörner mit einigen jagdlichen Märschen und Fanfaren – so ein „Jagdlicher Festmarsch“ etwas lebhafter, oder in einer „Echofanfare“ ein bisschen ruhiger – erklingen.

Im zweiten Teil standen dann einige jagdlich, konzertante Stücke auf dem Programm. Unter anderem mit einem Auszug aus einem Trompetenkonzert, das ursprünglich in Versailles aufgeführt wurde, der „Yorkshire Ballad“ und einem jagdlichen Marsch aus dem benachbarten Österreich nahmen die Jagdhornbläser das Publikum mit auf eine kleine musikalische Reise durch Europa. Dabei zeigten die Bläserinnen und Bläser in unterschiedlichen Besetzungen erneut einige Einblicke in ihr umfangreiches musikalisches Können.

Nachdem mit der Choralkantate „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach und dem gleichnamigen Choral die beiden letzten Stücke des offiziellen Konzertprogramms verklungen waren, dankten die Besucher den Jagdhornbläsern mit lang anhaltendem Applaus und ließen sie nicht ohne zwei Zugaben gehen. Die Besucher waren schließlich gebeten, die seit vielen Jahren im Bläserkorps groß geschriebene Jugendarbeit mit ihrer Spende zu unterstützen.

Taubentag 2019

An diesem Samstag hatte unser Hegering zum Taubentag geladen. Die Jagdhornbläser übernahmen den musikalischen Part zur Eröffnung vor Schloß Westerholt in Freckenhorst.

Schnupperabend 2019

Das Jagdhornbläserkorps Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar lädt am Montag, den 21. Januar 2019, von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr alle Interessierten zu einem unverbindlichen Schnupperabend in den Pilgertreff Buddenbaum ein. An diesem Abend werden verschiedene Jagdhörner und Jagdsignale vorgestellt und weitere Informationen rund um das Jagdhornblasen und das Bläserkorps weitergegeben. Der Pilgertreff liegt vis-à-vis zur Wallfahrtskapelle Buddenbaum zwischen Hoetmar und Westkirchen gegenüber Buddenbaum Hausnummer 2.

Bei entsprechender Resonanz wird eine neue Anfängergruppe ab dem darauffolgenden Montag (jeweils von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr innerhalb der Schulzeit) eingerichtet. Zunächst werden dann die wichtigsten Jagdsignale mit dem Ziel erlernt, die Bläserprüfung abzulegen und das Bläserhutabzeichen zu erlangen. Vorkenntnisse wie Notenlesen o. ä. werden nicht benötigt. Interessierte melden sich zum Schnupperabend bitte über das  Kontaktformular an. Auch Fragen können auf diesem Weg beantwortet werden.

Nach der Bläserprüfung wechseln die dann ehemaligen Anfänger für gewöhnlich in die Fortgeschrittenengruppe, die montags von 18.30 Uhr bis 19.15 Uhr proben, um sich weiteren schwierigeren Jagdsignalen und anderer jagdlicher Musik zu widmen.

Im Bläserkorps besteht auch eine Ventilhorngruppe (Proben: Montags von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr) und eine Gruppe der erfahrenen Bläser (Proben: montags ab 20 Uhr). Auch in diesen Gruppen sind „erfahrene“ Bläser gerne gesehen, wobei für die Ventilhorngruppe Notenkenntnisse von Vorteil sind.

Das Bläserkorps zählt derzeit rund 70 Mitglieder und übernimmt regelmäßig die musikalische Gestaltung von Hubertusmessen und Konzerten, wie am 5. Mai 2019 in der Stiftskirche in Freckenhorst, sowie Kreis-, Landes-, und Bundesbläserwettbewerben beteiligt. Ebenso findet (im Wechsel mit der Jugend) alle zwei Jahre eine Bläserfahrt statt.

Weitere Informationen auf den weiteren Seiten.

Bläserprüfung 2018

Für 20 Jagdhornbläser aus dem Kreis Warendorf stand heute die Bläserprüfung an. Neben Prüflingen aus den Hegeringen Albersloh-Alverskirchen und Füchtorf waren auch neun Bläser des Jagdhornbläserkorps‘ Warendorf / Freckenhorst / Hoetmar dabei.
Der Kreisobmann für das jagdliche Brauchtum der Kreisjägerschaft Warendorf, Günther Lunemann, begrüßte alle Teilnehmer und Gäste in der Gaststätte „Alter Westfale“ insbesondere die Prüfkommission, die in diesem Jahr neben ihm aus Reinhard Elsbecker (Kreisobmann für das jagdliche Brauchtum, Kreisjägerschaft Coesfeld) und Thomas Dreimann (stellvertretender Kreisobmann für das jagdliche Brauchtum, Kreisjägerschaft Warendorf) bestand.
Alle Bläser hatten sich auf insgesamt 14 Signale vorbereitet, die bei einer traditionellen Treibjagd im Münsterland regelmäßig geblasen werden. Dazu gehören neben Jagdleitsignalen wie „Sammeln der Jäger“ oder die „Aufmunterung zum Treiben“ auch Totsignale wie „Hase tot“ oder „Flugwild tot“, wobei das Signal „Fuchs tot“ von jedem Prüfling vorzutragen war.


19 Bläser erlangten schließlich das Bläserhutabzeichen des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Darunter waren auch die neun Bläser des Jagdhornbläserkorps‘.
Herzlichen Glückwunsch!